Liget Budapest Museumsgebäude

Das Liget Budapest Projekt ist zurzeit eine der größten unter Verwirklichung stehenden kulturellen Stadtentwicklungs-Investitionen in Europa. Das Ziel der Entwicklung ist die funktionelle Erneuerung und Erweiterung des Stadtwäldchens aufgrund seiner historischen Werte und Traditionen. Die hervorragenden Elemente des Projektes sind die neuen Museumsgebäude – das Bartók Zentrum, das Haus der Ungarischen Musik, das Volkskundemuseum, die Neue Nationalgalerie -, bzw. die rekonstruierten Gebäude mit kulturellem Zweck, zum Beispiel das Ungarische Museum für Technik und Verkehr.
Unsere Aufgabe in der Entwicklung hat in der Vorbereitung und Durchführung der Projekte bestanden. In deren Rahmen erfüllt die Óbuda Group die Aufgaben des Projekt- und Planungsmanagements, sowie der technischen Überwachung und der BIM Koordinierung. Das Umweltbewusstsein des Projektes zeigt sich in der BREEAM Zertifizierung der neuen Museumsgebäude, in diesem Prozess betreut die Óbuda Group die Verrichtungen im Zusammenhang mit der Zertifizierung.

 

Haus der Ungarischen Musik (Bartók Zentrum)

Das Haus der Ungarischen Musik ist mit den ständigen Ausstellungen des interaktiven Zentrums der Musik und der Töne, sowie mit den sich zur Welt der Musik anknüpfenden temporären Ausstellungen der Schauraum der Geschichte und der Gegenwart der Musik von Ungarn, sowie der zeitgenössischen Musikkultur.
Das auch die Form betreffend eigenartige (Kunst)werk ist die Arbeit des japanischen Architektenbüros Sou Fujimoto Architects, der Konzeption des Architekten entsprechend wird das Gebäude durch Transparenz und die Einfügung in die landschaftliche Umgebung gekennzeichnet.
Auf dem Gebiet des fast 10 000 m2 großen Gebäudes werden für verschieden Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Ton und der Musik, vor allem für Bildungs- und Konzertveranstaltungen geeignete Räume, und der akustisch hervorragendes Erlebnis bietender Dom der Töne  angebracht.

 

Volkskundemuseum

Es ist eine der frühesten, seit 1872 funktionierenden ethnographischen Institutionen von Europa, dessen Sammlung an Gegenständen, Bildern, Texten und Tonaufnahmen herausragend reich und breitgefächert ist. Die Institution sammelt, archiviert, erforscht und vermittelt die traditionellen und modernen kulturellen Erinnerungen der Gemeinden in Ungarn und außerhalb des Landes. In diesem Geist, aber in moderner Museumsumgebung, auf fast 31 000 m2  wird die bedeutende, mehrere hunderttausende Gegenstände beinhaltende Sammlung des Museums würdig angebracht. Im Gebäude wird auch das Informationsbesucherzentrum eingerichtet, das einer der Ausgangspunkte der ins Stadtwäldchen geplanten individuellen und gemeinschaftlichen Programme sein wird.

 

Neue Nationalgalerie

In der Neuen Nationalgalerie wird die wichtigste öffentliche Sammlung von Ungarn angebracht. In ihren ständigen und temporären Ausstellungen sammelt und präsentiert sie die Werke der ungarischen und der universalen Kunst von dem Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Das etwa 50 000 m2 große Gebäude wird von dem durch beschränkte Planausschreibung ausgewählten, den Pritzker Preis erhaltenen japanischen Architekturbüro SANAA entworfen. Das auch architektonisch außerordentliche Museum wird auf der Stelle der abgerissenen Petőfi Csarnok (Petőfi Halle) gebaut. In dem Gebäude werden auch Veranstaltungsräume und vielfältige Räume für das Gastgewerbe angebracht.

 

Ungarisches Museum für Technik und Verkehr

Auf der Stelle des abgerissenen Museum für Verkehr wird das Ungarische Museum für Technik und Verkehr mit der Verwendung der Pläne der von Ferenc Pfaff im Jahre 1896, für die Millennium-Ausstellung entworfenen Halle des Verkehrswesens aufgebaut. Hinter den historischen Fassaden stellen die Museumtechnologie und die Ausstellungsinstallationen des 21. Jahrhunderts die Geschichte des ungarischen Verkehrs interaktiv vor. Die Ausstellungsräume werden überwiegend unter dem Grund ausgebildet, im Erdgeschoss werden die Gastgewerbe- und Veranstaltungsräume angebracht. In den im Kuppelraum ausgebildeten Aussichtspunkt kann man mit dem Aufzug hinaufkommen. An das fast 19 000 m2 große Museumsgebäude schließt sich eine Tiefgarage mit 350 Parkplätzen an.

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Auftraggeber
Városliget Ingatlanfejlesztő Zrt.

Projektdaten
Budapest, Ungarn
2014-
170 000 m²

Leistungen
Projektmanagement
Planungsmanagement
BIM Koordination
Kostenmanagement
Technische Überwachung
Nachhaltigkeitsberatung
Zertifizierung nach BREEAM